Das Unternehmen im Wandel der Zeit

  1. 1953
  2. 1954
  3. 1955
  4. 1956
  5. 1957
  6. 1958
  7. 1959
  8. 1960
  9. 1961
  10. 1962
  11. 1963
  12. 1964
  13. 1965
  14. 1966
  15. 1967
  16. 1968
  17. 1969
  18. 1970
  19. 1971
  20. 1972
  21. 1973
  22. 1974
  23. 1975
  24. 1976
  25. 1977
  26. 1978
  27. 1979
  28. 1980
  29. 1981
  30. 1982
  31. 1983
  32. 1984
  33. 1985
  34. 1986
  35. 1987
  36. 1988
  37. 1989
  38. 1990
  39. 1991
  40. 1992
  41. 1993
  42. 1994
  43. 1995
  44. 1996
  45. 1997
  46. 1998
  47. 1999
  48. 2000
  49. 2001
  50. 2002
  51. 2003
  52. 2004
  53. 2005
  54. 2006
  55. 2007
  56. 2008
  57. 2009
  58. 2010
  59. 2011
  60. 2012
  61. 2013
  62. 2014
  63. 2015
  64. 2016
  65. 2017
  66. 2018
  67. 2019
  68. 2020
  69. 2021
  70. 2022
  71. 2023
  72. 2024
  73. 2025
  74. 2026
  75. 2027
  76. 2028
  1. 1958

    Der Start

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    Ganz bescheiden, mit einer angemieteten Halle in Irland, begann die Geschichte von Brother in Europa. Anders formuliert: Unsere Garage war eine Fabrikhalle.

    Historisches



  2. 1962

    Gründung eines Mythos

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    Am Mittwoch, den 28. März des Jahres wird in Hamburg die Brother Maschinengesellschafts mbH gegründet. Als erster Geschäftsführer wird Hanan Krasno (bis 1964) ernannt, ihm folgt bis Januar 1974 Sigmund Kohn.

    Historisches:





  3. 1963

    Expansionsversuche

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    Die 60er und 70er Jahre sind für Brother die “Diversification Era“: Wer das Firmenmuseum auf dem Gelände unserer Konzernmutter in Nagoya besucht, sieht, dass damals beim Versuch zu expandieren vieles probiert, aber auch vieles wieder verworfen wurde. Wer weiß schon, dass es einmal Brother Motorräder gab? Oder Brother Ventilatoren?





  4. 1964

    Die erste Million ist die schwerste

    Der Firmensitz wird nach Frankfurt verlegt. Mit 11 Mitarbeitern wird ein Umsatz von 1,02 Millionen Euro (2 Millionen DM) erwirtschaftet.

    Historisches:


    • Lyndon B. Johnson gewinnt die Präsidentschaftswahlen in den USA mit der größten Mehrheit in der Landesgeschichte.
    • Nikita Chruschtschow wird als russischer Parteichef und Ministerpräsident abgesetzt.
    • Die erste Folge der TV-Quizsendung Jeopardy wird ausgestrahlt.
    • Die Rolling Stones veröffentlichen ihre erste LP.



  5. 1965

    Erste elektromechanische Schreibmaschine

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    Mit dem JP-2 kommt die erste elektromechanische Schreibmaschine von Brother auf den deutschen Markt.

    Historisches:





  6. 1968

    Änderung der Firmierung

    Der Firmenname wird in Brother International GmbH geändert.

    Historisches:



  7. 1971

    Felix Austria

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    Am Donnerstag, den 29. Juli, erfolgt die Ersteintragung der brother International Austria Ges.m.b.H mit Sitz in Wien.

    Weltweit hat brother bis 1971 10 Millionen Nähmaschinen gefertigt. In Deutschland werden die Geräte bis 1982 exklusiv unter dem Namen „Privileg“ von Quelle vertrieben. 1986 sind es 20 Millionen Nähmaschinen weltweit, 2000 dann 30 Millionen und 2007 sogar 40 Millionen. Entgegen landläufiger Meinung ist die Popularität dieser Produkte nicht rückläufig. Im Gegenteil: Das Geschäft boomt seit vielen Jahren – nicht zuletzt aufgrund kreativer junge Anwenderinnen, die individuelle Kleidungsstücke herstellen möchten (www.brothersewing.de).

    Die brother Familie wächst: Mit dem High-Speed Dot Matrix Drucker M-101 beginnt die Geschichte der brother Drucker. Nadeldrucker hatte brother bis Anfang der 2000er im Portfolio, zuletzt noch das Hochleistungsmodell M-4318, das aus gutem Grund meist in einem separaten Raum robust seinen Dienst verrichtete.

    Historisches:



  8. 1973

    Rosemarie Kuhn

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    Am 1. Oktober stößt Rosemarie Kuhn als Sachbearbeiterin zur brüderlichen Familie. Als die Belegschaft sie exakt 44 Jahre später mit einem ebenso liebevollen wie grandiosen Fest in der Bad Vilbeler Burg überrascht und verabschiedet, trägt die Prokuristin die Verantwortung für das Personal und den kaufmännischen Bereich und hat zwischenzeitlich sage und schreibe 803 Personen eingestellt.

    TV- und Radio-Moderator („Hessen-Quiz“) Jörg Bombach und Geschäftsführer Matthias Kohlstrung lassen diese Zeit in einer kurzweiligen Show Revue passieren und es fließt manche Träne. „Unsere Romy“ hat das Unternehmen wie keine zweite geprägt und wird von Mitarbeitern und Rentnern mit stehendem Applaus verabschiedet.

    Historisches:



  9. 1974

    Bad Vilbel

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    Brother bezieht sein heutiges Firmengebäude im Industriegebiet im Rosengarten in Bad Vilbel. Als Geschäftsführer zeichnet jetzt Harald Rudloff (von 1970 bis 1996) verantwortlich.

    Historisches:



  10. 1979

    Eine Million Schreibmaschinen

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    Brother verkauft die 1 Millionste Schreibmaschine in Deutschland! 1 Jahr später sind es weltweit sogar 10 Millionen Stück.

    Ende der 70er laufen die IBM-Patente auf die „Kugelkopf-Schreibmaschine, den technischen Nachfolgern der klassischen Typenhebel-Geräte, aus. Vor allem mit dem Brother Modell 7300 – deutlich günstiger als bisherige Kugelkopfmaschinen, aber nach heutigem Empfinden immer noch hochpreisig - gelingt uns der Durchmarsch im deutschen Fachhandel. Diese starke und für beide Seiten so erfolgreiche Partnerschaft setzt sich später auch mit den Lasermultifunktionscentern fort und bleibt bis heute ungebrochen.

    Historisches:

    • Im von der UNO-Generalversammlung ausgerufenen Internationalen Jahr des Kindes werden die ersten Kinderrechte festgeschrieben.
    • Margaret Thatcher wird Premierministerin in Großbritannien und der Beginn der islamischen Revolution führt zur Absetzung des iranischen Schahs.
    • Das japanische Unternehmen Sony bringt den ersten Walkman auf den Markt.


  11. 1982

    20 Jahre in Deutschland

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    Grund zum Feiern – Die deutsche Niederlassung von Brother feiert ihr 20jähriges Bestehen.

    Die 80er und 90er Jahre stehen bei Brother für eine neue Zeit: Aus Mechanik wird Mechatronik: Nähmaschinen lernen sprechen, Schreibmaschinen bekommen elektrisch betriebene Kugelköpfe. Der erste Laserdrucker wird 1987 verkauft, es folgen Laserfaxe, Laser-Multifunktionsgeräte und Tintenprodukte. Am Anfang des Jahrzehnts erwirtschaften bei Brother 55 Mitarbeiter 16 Millionen Euro nur elf Jahre später werden es bereits 236 Mitarbeiter und ein Umsatz von 104 Millionen Euro sein.

    Die EM-1 ist die erste Typenrad-Büroschreibmaschine von Brother. Als Profigerät allerdings in einem preislichen Segment, das sich nicht jedes Büro leisten konnte: 2.498,- DM (€ 1.249,-) kostet sie. Wir verkaufen davon deshalb lediglich 10 bis 20 Geräte im Monat. Dies ändert sich schlagartig, als 1983 mit der CE-50 für 999,- DM (€ 500,-) ein deutlich günstigeres Gerät eingeführt und ein Riesenerfolg wird.

    Mit dem Elektronischen Schreibprinter EP20 verkauft Brother ab 1982 eine mobile Thermoschreibmaschine, deren Technologie später die Grundlage für die elektronischen Beschriftungsgeräte P-touch wird.

    Historisches:

    • Ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt hat seinen Rücktritt zur Folge. Neuer Bundeskanzler wird Helmut Kohl.
    • Mit der Markteinführung des Commodore 64 beginnt die Ära der Heimcomputer. Gleichzeitig wird erstmalig das Smiley-Emoticon „:-)“ eingeführt.
    • Dank der ersten erfolgreichen Kunstherzimplantation kann der Patient Barney Clark weitere 112 Tage überleben.
    • Die Gründung der Toten Hosen sowie der Ärzte bringt die beiden erfolgreichsten deutschen Punkbands hervor.


  12. 1983

    Was ist denn das?

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    Mit den Modellen HR1, HR15 und HR25 führen wir Typenraddrucker ein. Eine Technologie, die heute nur noch die wenigsten kennen dürften, schlug damals beim Kauf mit DM 1.600,- bis DM 2.650,- (€ 800,- bis € 1.350,-) zu Buche.

    Historisches:

    • In Buxtehude wird die erste Tempo-30-Zone als Modellversuch eingeführt.
    • Udo Lindenberg darf bei einem Rockkonzert in der DDR auftreten. Sein Lied „Sonderzug nach Pankow“ wird zum Kult-Hit.
    • Mit dem Mobiltelefon Motorola DynaTAC 8000X wird das weltweit erste Handy zugelassen, es wiegt 800 g.


  13. 1987

    Der erste Laser

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    Mit dem HL-8 gibt es einen ersten Laserdrucker von Brother. Allerdings ist das Druckwerk teuer von einem anderen japanischen Konzern zugekauft. Entsprechend überschaubar bleiben die Verkaufszahlen. Das ändert sich 1993 mit dem 10-Seiten/Minute-Laser HL-10, einer kompletten Eigenentwicklung.

    Historisches:



  14. 1989

    Elektronische Beschriftung

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    Mit dem P-touch 8e für 399,- DM (€ 200,-) führen wir das erste elektronische Beschriftungsgerät von Brother auf dem hiesigen Markt ein. Kurios: Selbst unsere japanischen Entwickler ahnten anfangs nichts von dem unglaublichen Potential dieses Produkts. Einer Anekdote zufolge habe ein deutscher Manager damals gefragt, was man denn damit machen solle. Woraufhin der japanische Kollege antwortete: „Ah, we develop. You sell.“. Heute steht ein P-touch (bedeutet: Personal Touch) in so gut wie jedem Büro und in vielen Haushalten. Pro Jahr verkaufen wir in Deutschland und Österreich 25.000 Kilometer an Bändern. Zum Vergleich: Der Erdumfang beläuft sich auf 40.000 km.

    Historisches:

    • In den Ostblockstaaten kommt es zu politischen Umwälzungen, die die Öffnung des eisernen Vorhangs, das Ende des Kalten Krieges und nicht zuletzt den Fall der Berliner Mauer zur Folge haben.
    • Das japanische Unternehmen Nintendo bringt den Game Boy auf den Markt.
    • Im Innenhof des Louvre wird die bekannte Glaspyramide eröffnet.


  15. 1990

    Werberummel und erstes Fax

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    Erstmals bewirbt Brother seine von der „Stiftung Warentest“ ausgezeichneten Schreibmaschinen in dem TV-Werbeblock „Empfehlenswert“.

    Auf der CeBIT stellt Brother den Ende des Vorjahres auf den Markt gekommenen Vollfarbkopierer CC:5500 vor. Die Erwartungen erfüllen sich allerdings nicht und das Produkt wird sehr bald wieder eingestellt.

    Das Jahr 1990 erlebt auch die Geburt des ersten Brother Faxgeräts in Deutschland: Das thermosensitive Fax-1500: „Dabei wird mit einem Thermodruckkopf bzw. einer Thermoleiste direkt auf ein thermosensitives Spezialpapier gedruckt, welches sich bei Erhitzung schwärzt. Die Ausdrucke sind meist einfarbig; Graustufen werden in der Regel gerastert, da sie sich durch Temperatursteuerung nur begrenzt einstellen lassen.“ (Quelle: Wikipedia) Den Spitznamen „Flugzeugträger“ verdankt das Fax-1500 seiner Größe, vielleicht aber auch seinem Preis: 3.498,- DM (also € 1.750,-) kostet es. Plus Mehrwertsteuer. Als die Nummer 47 (!) unter den Faxgeräte-Anbietern auf dem deutschen Markt hat der Mitbewerb nur ein Lächeln für uns parat. Nichtsdestotrotz avancieren wir schnell zum Marktführer. Im gleichen Jahr folgen die deutlich kompakteren Modelle Fax-303 und Fax-325 für schlappe 2.198,- DM (€ 1.100,-) bzw. 2.498,- DM (€ 1.249,-).

    Später stoßen natürlich auch Laserfaxe dazu und festigen unsere Marktführerschaft in diesem Segment. Nach und nach verlagert sich diese Funktion aber in Multifunktionsgeräte. Bei Brother unterscheiden wir deshalb zwischen DCP (3-in-1, Digital Copier and Printer – drucken, kopieren und scannen) und MFC (4-in-1 Multifunction Center, zusätzlich faxen).

    Die Zeit seit den 90ern steht bei Brother für „Networks / Contents Era“. Mehr und mehr Geräte werden von Computern gesteuert – bis hin zu Näh- und Strickmaschinen. In Japan mischt Brother in dem vielversprechenden Geschäft mit Karaoke-Maschinen und Klingeltönen mit. Der grassierenden Euphorie für das junge Internet zum Trotz wird Brother erst mal Weltmarktführer für Schreibmaschinen.

    Historisches:

    • Die Freilassung von Nelson Mandela markiert den Anfang des Endes der Apartheid in Südafrika.
    • Nach der singenden Revolution in Estland erreicht das Land seine Unabhängigkeit.
    • Zur Freude vieler Kinder wird die Diddl-Maus geboren und erlangt breiten Bekanntheitsgrad.
    • Das Wacken Open Air findet zum ersten Mal statt und wird einmal Europas größtes Metal-Festival.


  16. 1991

    Wachstumskurs

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    Wegen des Wachstums wird auf der anderen Straßenseite im Rosengarten 11 ein zusätzliches Gebäude gekauft.

    Historisches:

    • Der zweite Golfkrieg und die endgültige Auflösung der Sowjetunion bestimmen das Weltgeschehen.
    • In Deutschland führt die Betriebsaufnahme des Intercity-Express zur Einweihung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs.
    • Ötzi – die bekannte Gletschermumie – wird in Südtirol gefunden.


  17. 1992

    Frohes Fest

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    Ende März begeht die BIG ihre 30-Jahr-Feier.

    Brother stellt die ersten LED-Faxgeräte vor: Das Fax-2000P ist „State of the Art“. Das erklärt den stolzen Verkaufspreis von 4.890,- DM (€ 2.445,-) plus Mehrwertsteuer. Das erste Laserfax mit eigenem Druckwerk folgt Ende des gleichen Jahres mit dem Fax-5000.

    Historisches:



  18. 1993

    Rückschlag

    Auch Brother hat sich von der allgemeinen Euphorie im Zuge der deutschen Wiedervereinigung anstecken lassen und sich dabei verrechnet. Zum ersten und einzigen Mal in der Firmenhistorie sind wir gezwungen, Personal abzubauen. Die Belegschaft schrumpft in 12 Monaten von 241 auf 204 Mitarbeiter.

    Historisches:



  19. 1994

    Neuer Mitgeschäftsführer

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    Ende des Jahres wird Toyomi Ido Mitgeschäftsführer und bleibt dies bis zum April 2000, als er die Gesamtverantwortung für das Geschäft von Brother Europe übernimmt.

    Mit dem P-touch PC kommt das erste Beschriftungsgerät auf den Markt, das bequem über Software am Rechner bedient werden kann.

    Bei Faxgeräten starten wir mit dem Thermotransfer Fax-1000P für 1.698,- DM (€ 849,-) durch. Zwischen der Einführung im Mai und Jahresende verkaufen wir gleich 10.000 Stück – damals eine bemerkenswerte Zahl. Das liegt am günstigen Preis, aber auch an der qualitativen Verbesserung gegenüber thermosensitiven Geräten:

    „Beim Thermotransferdruck wird eine spezielle, mit temperaturempfindlicher Farbe beschichtete Folie zwischen dem Papier und einem Thermodruckkopf hindurchgeführt, der Hunderte von computergesteuerten Heizelementen besitzt, die das Druckbild übertragen. Wird ein Heizelement angesteuert und dessen Kopf erhitzt, schmilzt in der Folie die Farbschicht und wird auf das Papier übertragen. Ihre glatte Oberfläche sorgt für einen exakten Farbaufdruck und erzielt eine präzise Druckqualität. Diese Art Druck ist leicht durch einen höheren Oberflächenglanz als bei den meisten anderen Druckverfahren erkennbar. Während beim Thermodirektdruck Graustufen in schlechter Qualität möglich sind, können Halbtöne im Transferdruck generell nur gerastert auf das Papier übertragen werden, da sich die Farbschicht immer nur vollständig von der Folie lösen lässt.“ (Quelle: Wikipedia)

    Mit dem HL-630 bricht Brother im gleichen Jahr alle Rekorde: Der 6-Seiten-Minute 300 dpi Monochrom-Printer, der durch seinen geraden Papierweg optisch ein wenig an die Schreibmaschine erinnert, ist der erste Laser unter DM 1.000,- auf dem deutschen Markt. (DM 999,-, um genau zu sein. Die (damals noch sehr zahlreichen) Computermagazine vergeben reihenweise Auszeichnungen und Bestnoten. Am Ende sind es über 20! Das spricht sich herum und bei den Flächenmärkten wundern sich Interessenten, warum dort keine Brother Drucker zu finden sind. In der Folge werden wir auch dort gelistet und unsere Verkaufszahlen erhöhen sich durch den neuen Kanal signifikant.

    Vom geraden Papierweg verabschiedeten wir uns erst um die Jahrtausendwende mit dem HL-1030 und seinen Brüdern HL-1240 und HL-1250.

    Historisches:



  20. 1995

    Ende einer Ära - Anfang einer Legende

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    Obwohl die Schreibmaschine bereits seit den Anfängen des Personal Computers totgesagt ist, verkauft Brother noch immer 105.000 Exemplare jährlich allein in Deutschland. Danach bricht der Markt jedoch drastisch ein: Nur noch 45.000 Stück sind es 2000, 15.000 im Jahr 2005 und gerade mal 7.500 Exemplare 2013. Da wir bereits lange in anderen Bereichen unterwegs sind, beschließen wir dieses Kapitel.

    Das wuchtige MFC-6000 begründet die Ära des Schwarz-Weiß-Laser-Multifunktionsgeräts bei Brother . 5 Funktionen hat es: Drucken, Kopieren, Scannen, Faxen und PC-Fax. Für den damaligen Schnäppchenpreis von nicht einmal 3.000,- DM. (DM 2.998,-, um genau zu sein). In der Ausgabe 5 von 1998 des renommierten Magazins PC Professional werden um die 25 (!) Multifunktionsgeräte getestet. Es ist der erste Test dieser Art und manche „Multis“ sind aus heutiger Sicht aberwitzig. Brother gewinnt den Test unter den Lasergeräten souverän und bleibt viele Jahre eindeutiger Marktführer dieses Segments.

    Historisches:

    • Eine Anschlagsserie in Zügen der Pariser Metro erschüttert Frankreich.
    • Im technischen Bereich wird das Betriebssystem Windows 95.




  21. 1997

    Es wird bunt

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    Mit dem MC-3000 gibt es nun auch ein erstes Farbtinten-Multi von Brother: Einzugs-Farbscanner, Digital-Farbkopierer und 4-Farb-Inkjetdrucker. Die Betonung der Farbfunktion ist nachvollziehbar, denn bunt ist teuer und die Ausnahme, schwarz-weiß die Regel im Büro. Für 1.839,- DM gab es 9,9 Kilo Gerät. Das laut Eigenwerbung „Schnelle Farb-Center auf Ihrem Schreibtisch“ schaffte immerhin bis zu 1 Farbkopie pro Minute!

    Im Juni 1999 gibt es mit dem MFC-730 (und den größeren Brüdern MFC-740 und MFC-760) eine Farb-Tintenmultifamilie, die optisch näher an den heutigen Geräten ist. Die Preise beginnen jetzt bei moderaten DM 799,-.

    Historisches:



  22. 1998

    Feierlaune und Pferdestärken

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    Rekord! – Erstmals erreicht der deutsche Umsatz von Brother 200 Millionen DM (100 Millionen Euro).

    Mit dem HL-2400C hat Brother jetzt auch einen Farblaser (mit zugekauftem Druckwerk) im Angebot. Ganz am Rande: Die Aufbereitung einer Vollfarbseite im Druckertreiber dauerte damals gut und gerne 25 Minuten! Es gab zwar eine Reprint-Funktion, aber wenn man nach der Ausgabe einen Fehler entdeckte (was mit Zuverlässigkeit geschah!), ging die Warterei von vorne los.

    Wir feiern die Einführung des Produkts mit unseren Fachhändlern im Musical-Theater in Niedernhausen. Dem Anlass gemäß gibt es Sektflaschen mit Brother Farblaser-Etikett.

    Es sollen noch 9 Jahre vergehen, bevor wir 2007 mit dem HL-4040 und dem HL-4050 Farblaser mit Brother Druckwerk besitzen.

    Europaweit steigt Brother in das Formel 1 Sponsoring ein, anfangs beim Rennstall Tyrell, der später zu Williams wird und Ralf Schumacher als Fahrer hat, ab 2000 dann für 3 Jahre bei Jordan, wo Heinz-Harald Frentzen unter Vertrag steht. Die große Attraktion auf der CeBIT ist jedes Jahr der auf unserem Stand ausgestellte Bollide und das Rahmenprogramm mit Fahrerlegende Jochen Maas und Wetterfee Claudia Kleinert.

    Kleine Anekdote dazu: Im ersten Jahr unseres Engagements und mit einem wenig erfolgreichen japanischen Fahrer trösteten wir uns damit, trotz des kleines Rennstalls ordentlich TV-Sendezeit zu erhalten. Wir waren so oft im Bild, weil der Wagen ständig überholt wurde…

    Hinterher hat man immer schon alles vorher gewusst: Heute lächeln wir darüber, aber 1996 glaubten wir, mit der PX-50 HandyTyper den Spagat zwischen alt und neu hinzubekommen. Die kleinste elektronisch Typenrad-Portable der Welt (Marketing-Slogan: „Freies Schreiben im wahrsten Sinne des Wortes) bietet für DM 139,- folgenden Mehrwert:

    „…an modernen Arbeitsplätzen spielt die Brother HandyTyper ihre Stärke als praxisgerechte Ergänzung zum Computer aus. Denn im Arbeitsalltag stellen sich immer wieder Aufgaben, die nur mit hohem Aufwand von einem Rechner zu bewältigen sind. Wann immer es darum geht, Formulare auszufüllen, Glückwunschkarten zu beschriften, Schecks auszustellen oder Umschläge zu adressieren, ist die HandyTyper Portable der ideale Partner für den PC…“

    Die PX-50 ist nicht der einzige „Misserfolg“ in der Produkthistorie. In dieser Zeit entstehen viele Produkte und verschwinden wieder. Wer erinnert sich noch an unsere Taschenrechner? Die E-Pianos oder die Mikrowellen…

    Fehler sind hilfreich, wenn man aus ihnen lernt und wächst: Zum Beispiel, dass der Vertrieb viel zu aufwendig ist, wenn man bei weißer Ware (Mikrowellen) oder im Musikgeschäft (E-Pianos) lediglich ein einziges Produkt aufzuweisen hat, wenn andere Anbieter das komplette Segment bedienen.

    Wieder andere Produkte sind reine Studien ohne ernsthafte Umsetzungschancen. Nichtsdestotrotz können sie „cool“ sein und das Image eines Herstellers positiv beeinflussen.

    Historisches:





  23. 1999

    Brother geht ins Ohr

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    Brother goes Radio – In einem Spot haucht die beliebte „Herzblatt“-Sprecherin Susie Müller unser Laser-Multifunktionsgerät MFC-9050 sexy.

    Im gleichen Jahr buchen wir zudem erstmals eine P-touch TV-Kampagne mit 30-Sekunden Spots, die in den Öffentlichen läuft. Im Jahr darauf wird die Kampagne auch bundesweit im Kino gezeigt. Bald kann jeder Mitarbeiter den hausintern legendären Text auswendig mitsprechen: „Ist die Sicherung draußen? – Haaallo…“

    Den Spot zeigten wir dann auch auf der Außenwand unseres Messestandes auf der lange verblichenen IT-Messe SYSTEMS im Herbst des Jahres in München. Unsere direkten Standnachbarn fanden das anfangs ebenfalls ganz witzig. Zwei Tage und 1.920 Wiederholungen später sahen sie das naturgemäß anders. Wir verzichteten des Friedens willen auf weitere Abspielungen…

    Im Jahr 1999 erweitert Brother sein Produktportfolio um den Kaltlaminator LX-200. Das Besondere: Die Verwendung von Folienrollen, die beim Laminieren wesentlich mehr Flexibilität erlauben. Anders als bei konventionellen Laminiergeräten, die mit einzelnen Folientaschen arbeiten, ist der Anwender nicht auf Vorlagen in bestimmten DIN-Formaten beschränkt. Im Jahr darauf folgt das Modell LX-300 mit einer Vorlagenbreite bis 297 mm.

    Und noch ein weiteres Produkt erweitert 1999 die Brother Familie: Mit dem StampCreator PRO (SC-2000) stellt Brother ein neuartiges System vor, in dem alle Arbeitsgänge zur Herstellung von selbstfärbenden Stempeln in einem Gerät erfolgen. Unser interner Spitzname lautet: „Die Stempelmachmaschine“.

    Ende der 90er Jahre führt Brother weltweit die mittlerweile wohlbekannten 3 Worte „At your Side“ als Tagline (charakteristische Kurzbeschreibung des Unternehmens) ein. Zuvor war dies von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland etwa gab es zuerst „Präzision aus Japan“, danach Die Zukunft heute“, gefolgt von „Zukunft gestalten“.

    Historisches:



  24. 2000

    Meilensteine

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    Zum 1. Januar wird Lothar Harbich, seit 1981 im Unternehmen, Geschäftsführer und bleibt es bis zu seinem Ruhestand am 31. März 2014. Die ersten drei Jahre steht ihm dabei Toyomi Hasegawa als Vize zur Seite. Bei Harbichs Amtsantritt erwirtschaftet Brother mit 210 Mitarbeitern einen Umsatz von 180 Millionen Euro. 14 Jahre später sind es 205 Kolleginnen und Kollegen und bereits 323 Millionen Euro.

    Im Jahr 2000 gibt es auch einen großen Meilenstein in der Personalentwicklung. BIG startet zum ersten Mal in der Geschichte Ausbildungen technischer Berufe. Im Augst 2000 beginnen die ersten Azubis ihre Grundausbildung als zukünftige Kommunikationselektroniker in der Fachrichtung Informationstechnik. Rund ein Jahrzehnt später ist das Stammpersonal kaum wiederzuerkennen. Langjährige Experten treffen nun auf Berufseinsteiger von Hochschulen und Universitären. Die Altersstruktur der Belegschaft zeigt heute ein sehr gut ausgewogenes Bild und so treffen Erfahrung auf neuen Ideen für die Herausforderungen im heutigen Technologiesektor.

    Historisches:



  25. 2002

    Hoch und tief

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    Und wieder ist ein Jahrzehnt rum: Auf einem Rheinschiff, und moderiert von Entertainer Jörg Knörr, feiern die Brüder dies ausgiebig. Dennoch geht 2002 als „Schwarzes Jahr“ in die deutschen Firmenannalen ein: Die Einführung von SAP in Kombination mit dem Wechsel des Logistik-Dienstleisters zwingt Brother Deutschland fast in die Knie: Nichts funktioniert mehr, wie es soll. Nur dank unserer starken Konzernmutter und dem uns seit 4 Jahrzehnten - und auch in der Krise - treu verbundenen Fachhandelspartnern überstehen wir diese Krise. Der Umsatz, im Vorjahr noch bei 194 Millionen Euro, sinkt 2002 auf 180 Millionen. 2004 sind es dann 225 und 2005 sogar 265 Millionen.

    Die Auslagerung unserer Logistik hat zur Folge, was man im Zeitalter der Digitalisierung „Disruption“ nennt. Viele Jobs sind plötzlich überflüssig. Dennoch wird kein Mitarbeiter entlassen, dies entspricht nicht unserem Selbstverständnis. Stattdessen finden wir neue Aufgaben. Und da, wo durch Pension oder Fluktuation Stellen frei werden, werden diese nicht ersetzt, sondern in Wachstumsbereiche wie Vertrieb oder Marketing – unsere Kernkompetenzen – verlagert.

    Historisches:



  26. 2003

    Drei Jahre? Richtig gelesen!

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    Die trauen sich was: Auf der CeBIT in Hannover gibt Brother bekannt, dass wir von nun an „3-Jahre-Herstellergarantie“ auf ausnahmslos alle Produkte unseres Portfolios gewähren, vom 20 Euro Einstiegsgerät P-touch bis zu den Top-Modellen. Das erwischte unseren kompletten Mitbewerb eiskalt. Wir sind übrigens bis heute der einzige Anbieter in unserer Branche, der diesen Service für alle Modelle anbietet.

    Und noch ein Produkt, das seinen Wurzeln in der P-touch Technologie hat, wird auf dem deutschen Markt eingeführt: Der mobile DIN A7-Printer MW-100 lässt sich über USB und mit einer Infrarot-Schnittstelle mit jedem Notebook und PDA verbinden. Das thermosensitive Papier wird in eine speziellen Cartridge geliefert, die mit einem Griff eingelegt und ausgewechselt werden kann. Dadurch verfügt der MW-100 über eine automatische Papierzufuhr – kein manuelles Füttern und kein Abreißen. 2007 folgt das Modell MW-260 für Formate bis DIN A6. Der Brother MW-100 arbeitet nicht mit Tinte oder Toner und besitzt keinen bewegliche Druckkopf. Dadurch ist der Drucker immer sauber, extrem leise und unempfindlich gegen Erschütterungen.

    Historisches:



  27. 2004

    Etiketten für alle

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    Mit dem QL-550 wird die P-touch Familie um Etikettengeräte erweitert.

    Historisches:



  28. 2005

    Big in Japan und global

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    Im Mai fliegen wir mit unseren besten Fachhandelspartnern nach Japan, im Juni mit 30 Journalisten aus Deutschland, Frankreich und England. Ziel ist die Brother Zentrale in Nagoya und die Weltausstellung in der Aichi Region, wo Brother ausstellt und unter anderem den Vorläufer dessen zeigt, was später zur Augmented Reality Datenbrille AirScouter wird. Diese frühe Version ist noch so groß und aufwendig, dass die Technik hinter einer Wand steckt und man durch Sehlöcher schaut. Was man zu sehen bekommt, sind Szenen, die an frühe Scherenschnittanimationen erinnern. Noch einmal Jahre und viele Miniaturisierungen später wiegt der AirScouter noch gut 100 Gramm und die Darstellung erfolgt in HD.

    Auch ein frühes Modell eines Brother Ganzseiten-Tintenstrahldruckers im Postkartenformat wird vorgestellt. Während Tintenstrahldrucker bislang zeilenweise drucken (ergo: Zeilendrucker), druckt dieses Gerät wie ein Laserdrucker ganze Seiten, weil der Druckkopf entsprechend groß ist Dies ermöglicht nie zuvor da gewesene Druckgeschwindigkeiten.

    Den Abschluss der Reise bildet jeweils ein Besuch der neuen und ständig wachsenden Fabrik in Shenzhen, wo 6.000 (vor allem) weibliche Kolleginnen, Kartuschen für unsere Tintengeräte fertigen. Aufgrund der Popularität dieser Geräte bei den Anwendern wird ein paar Jahre darauf noch eine Fabrik in Vietnam erbaut.

    Historische:




  29. 2007

    Der Rekordkurs geht weiter

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    Im Rosengarten knallen Ende März, also Ende des japanischen Geschäftsjahres, einmal mehr die Korken: Mit einem Umsatz von 302 Millionen Euro wird die nächste Marke geknackt.

    Auf der Computermesse CeBIT in Hannover hat Brother mittlerweile einen 1.000 qm großen Stand. Da bleibt genug Platz, um im März eine große Benefizaktion zu fahren und für den guten Zweck zu sammeln. Das 1,60 Meter große, aufblasbare „Hau den Lukas“-Männchen erfreut sich beim Messepublikum so großer Beliebtheit, dass am Ende fast 20.000 Euro zusammenkommen. Wie immer in solchen Fällen rundet die Brother Geschäftsführung großzügig auf und überweist 25.000 Euro an die Kinderkrebshilfe in Frankfurt. Insgesamt kommen so alleine durch Aktivitäten auf der der CeBIT zwischen 2004 und 2007 ganze 75.000 Euro für den Verein zusammen. Überhaupt ist uns soziale Verantwortung schon immer eine Herzenssache. Schon lange, bevor es den Begriff Corporate Social Responsibilty (CSR) gibt, engagieren wir uns gemäß unserer Firmenphilosophie „Globale Charta“ vor allem lokal. Seit Jahren spenden wir dafür alleine in Deutschland und Österreich jährlich deutlich über 100.000 Euro.

    Mit dem MFC-9440 und MFC-9840 gibt es ab August 2007 auch Farblaser-Multis mit Brother eigenem Druckwerk.

    Historisches:




  30. 2008

    50 Jahre in Europa und Enten

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    Die neue P-touch TV-Kampagne prägt den Stil unserer Spots bis heute. Gezeigt werden auf humorvolle Weise die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten. Dazu läuft ein gepfiffener Ohrwurm als Erkennungsmelodie.

    Auch bei den Multis gibt es etwas Neues: Mit dem Brother MFC-6490CN kommt das erste DIN A 3 Tintenmultifunktionsgerät auf den deutschen Markt, ein bis dato neues Segment entsteht.

    Alles begann mit einem Schuppen in Irland: Brother feiert sein 50jähriges Bestehen in Europa. Da lassen wir uns nicht lumpen und feiern mit allen Mitarbeitern und deren Familien ein Fest auf dem Firmengelände.

    So sehen Sieger aus: Der weltweite Brother interne „President’s Award“ geht wegen herausragender Leistungen erstmalig im Bereich Marketing nach Bad Vilbel. Eine große Delegation aus Nagoya und der Europazentrale in Manchester kommt zu Besuch.

    Kurz davor, im Oktober, feiern wir einen weiteren Rekord: 111.937 verkaufte Tintengeräte in Deutschland – mehr, als Brother USA im gleichen Monat absetzt.

    Im japanischen Atrium im Flachgebäude bekommen wir im Sommer unerwarteten Nachwuchs: Eine Stockente hat dort Asyl beantragt, um 13 Jungtiere auszubrüten. Der Kollege Oli Lamprecht besorgt einen Plastikpool aus dem Baumarkt, Michaela Schmeichel und Monika Kümmel kümmern sich um die Verpflegung und Levent Tonoz dokumentiert die Ereignisse auf Film. Lokal- und Fachhandelspresse berichten darüber mit großer Begeisterung. Happy Ent: Nach einigen Wochen übernehmen die Profis der „Wildtierfreunde Hanau“ und kümmern sich um die Tiere, bis die Kleinen flügge werden.

    Historisches:



  31. 2009

    Neue Strukturen

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    Der Rekordabsatz vom Oktober ist bereits wieder Geschichte. Im Januar verkaufen wir 116.441 Tintenmultis…

    Mit dem MFC-9440 und MFC-9840 gibt es jetzt auch Farblaser-Multis mit Brother eigenem Druckwerk.

    Die Unternehmenssparte Haushaltsnähmaschinen wird in einen eigenen Bereich ausgegliedert. Im Flachgebäude im Rosengarten entsteht die Europazentrale für „Fashion“, die Brother Sewing Machines Europe, kurz BSME.

    Brother Österreich wird in die deutsche Niederlassung eingegliedert. 27 neue Kolleginnen und Kollegen in Wien stoßen dazu.

    Historisches:



  32. 2011

    Mobiles Drucken und soziales Engagement

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    Nach der Übernahme der Firma Pentax bringen wir mit der PJ-Serie 4 mobile DIN A4 Drucker auf den Markt. Diese sind leicht und kompakt und benötigen aufgrund der Thermodirektdruck-Technologie außer Papier kein weiteres Verbrauchsmaterial. Ideale Einsatzorte finden die Drucker zum Beispiel in Rettungsfahrzeugen oder LKWs: Service- und Installationsberichte, Frachtpapiere oder Auftragsbestätigungen können damit direkt vor Ort gedruckt werden. Später folgen mit der RJ-Familie robuste Etikettendrucker für den Einsatz unterwegs.

    Brother Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland und Österreich gründen im Dezember 2011 das Hilfsprojekt „Education at your side“. Bei Recherchen über Afrika waren wir auf die „Millenium Children Rescue Academy“-Schule im kenianischen Ukunda gestoßen, ca. 40 km von Mombasa entfernt und direkt an der Küste gelegen. Wir waren bezaubert von den Bildern der Schulkinder - aber gleichzeitig auch erschüttert von dem für uns im Westen schier unvorstellbaren Elend. Sehr schnell ist die Idee geboren, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, der sich künftig und langfristig um das Wohl der Schule kümmern und Hilfe zur Selbsthilfe leisten soll. Konsequenterweise kommen wir bei der Namensfindung in Anlehnung an das Brother Firmenmotto auf „Education at your side“.

    Innerhalb kürzester Zeit kommen € 2.000 an Spenden zusammen und werden in erste Projekte investiert. So kann mit dem Geld ein weiteres Schulgebäude errichtet werden (lassen Sie uns das definieren: in Afrika bedeutet „Gebäude“ ein regenfestes Dach überm Kopf und ein fester Fußboden).

    In den nächsten 5 Jahren stellen wir über € 150.000 zur Verfügung, immer unter dem Gesichtspunkt „Hilfe zur Selbsthilfe“. So entsteht auch der Traum der dortigen Schulleitung: Ein 40 Meter langer, zweistöckiger Neubau, später L-förmig um einen Kindergarten erweitert.

    Große Unterstützung bekommen wir Vereinsmitglieder von unserem Unternehmen: Für den Stand am Bad Vilbeler Weihnachtsmarkt bezahlt Brother die Standmiete und stellt sehr großzügig Drucker, P-touch und Werbemittel für das überaus beliebte Glücksrad zur Verfügung.

    Durchaus vorbildlich: Da wir bei „Education at your side“ die Schule direkt betreuen und alle Abläufe kontrollieren, können wir jederzeit garantieren, dass es 0% Verwaltungskosten gibt und jeder gespendete Cent auch vor Ort eingesetzt wird.

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  33. 2012

    Augmented Reality und Feierlaune

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    Im Mai finden in Berlin im Adlon und im Axica eine europäische Pressekonferenz statt, bei der unter anderem die neueste Generation der Augmented Reality Brille AirScouter gezeigt wird. Google hatte gerade sein Konzept der Google Glass veröffentlicht, Brother präsentiert ein fertiges Produkt. Im Anschluss an die Konferenz feiern die Brother Topmanager aus Europa und Japan den deutschen Spross in der Humboldt-Box. Ehrengäste sind der Gründerenkel Yoshihiro Yasui und seine Gemahlin. Entertainer Marius Jung führt launig durch 50-Jahre Musik- und Brother Geschichte.

    Wer was schafft, der darf aach gud feiern: Mit einem großen Zelt-Fest auf dem Firmengelände feiern die Brüder und Schwestern samt ihren Familien im Juni bis spät in die Nacht die ersten 50 Jahre der deutschen Niederlassung. Es gibt ein riesiges Büffet, Kinderunterhaltung, Musik und Akrobatik, und der Komiker Robert Treutel (besser bekannt unter seinem Bühnennamen Bodo Bach) begeistert die Besucher.

    Im Juni 2012 geht auch eine der begehrtesten Auszeichnungen der deutschen Kommunikationsbranche nach Hessen. Für unser Markforschungsprojekt „Printerumfrage“ erhalten wir den „Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation - den Goldenen Funken“.

    In der Jury-Begründung wird die „Huckepack-Strategie“ hervorgehoben, mit der die seit 2008 jährlich durchgeführte Brother Printerumfrage das Thema Drucken mit anderen interessanten Aspekten wie Prozessmanagement, Managementkonflikte und Mitarbeitereffizienz verknüpft, um so ein für die Medien attraktiveres Informationsangebot bereitzustellen. Die Printerumfrage bildet eine Symbiose aus Werbung, Marktforschung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ist mit rund 9.000 Teilnehmern die größte Studie zum Thema Drucker in Europa.

    „Es erfüllt uns mit Stolz, in einer Reihe mit den übrigen Preisträgern zu stehen, deren Namen jedes Kind in Deutschland kennt“, freut sich Jörg-Stefan Schmitt, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Brother. Die Auszeichnung ist eine Botschaft an viele mittelständische Unternehmen, dass man auch ohne millionenschwere Budgets, dafür aber mit Kreativität, wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit betreiben kann. In den Folgejahren schaffen wir es mit weiteren Kommunikationsprojekten übrigens noch zwei Mal auf die Bestenliste.

    Im Herbst präsentieren wir unseren Fachhandelspartnern neue Produkte und Konzepte unter dem Motto „Cook Mal“. Der Sternekoch und langjährige Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft, Holger Stromberg, kredenzt für uns erstmals mit seinem Team an vier Inseln kulinarische Extravaganzen. „Die Physikanten“, bekannt aus zahlreichen TV-Auftritten, unterhalten die Gäste mit naturwissenschaftlicher Comedy.

    Ende September laden wir unsere Geschäftspartner zu einer würdigen Gala ins Palais Thurn und Taxis in Frankfurt.

    Immer mehr Unternehmen digitalisieren – nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten – ihre geschäftlichen Dokumente. Mit der Einführung der professionellen Dokumentenscanner ADS-2100 und ADS-2600W tragen wir dieser Entwicklung Rechnung. In den kommenden Jahren erweitern wir dieses Segment um kompakte und mobile Scanner und sind 2018 in diesem boomenden Markt mit 16 Geräten vertreten.

    Nach der Übernahme der Firma Nefsis gibt es mit OmniJoin nun auch eine Webkonferenzlösung von uns. OmniJoin zeichnet sich durch HD-Video- und hohe Audioqualität aus. Anspruchsvolle Verschlüsselungsstandards garantieren die für gewerbliche Anwender unabdingbare Datensicherheit.

    Das Jahr schließt mit einem Produkt-Highlight: Mit dem HL-S7000DN, einem 100-Seiten/Minute Schwarzweiß-Tintenstrahldrucker, dem schnellsten Gerät seiner Art auf der Welt, definieren wir den Begriff „Business-Ink“ neu. Dessen Entwicklung hatte deutlich länger in Anspruch genommen als gedacht: Das hohe Drucktempo erforderte besonders viel Einfallsreichtum unserer japanischen Entwickler in Sachen Papiertransport und schnelles Trocknen der Tinte.

    Historisches:



  34. 2013

    Recycling-Pionier

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    Im Rahmen einer Pressetour fahren wir mit knapp 20 Journalisten aus Deutschland und Österreich in die Wiederaufbereitungsfabrik für Tonerkartuschen ins slowakische Krupina (Video der Pressetour). In eigenen Recyclingwerken auf der ganzen Welt hat Brother seit 2004 über 21 Millionen seiner Tonerkartuschen für Laserdrucker wiederaufbereitet (Stand 2017), anstatt sie zu schreddern. In der Druckerbranche ist Brother der einzige Hersteller, der dieses umwelt- und ressourcenschonende, aber auch enorm aufwendige – sprich kostenintensive – Engagement betreibt Entsprechend groß ist das Interesse von Journalisten an diesem Thema: 2014 und 2016 folgen weitere Pressetouren.

    Historisches:



  35. 2014

    Generationenwechsel

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    Lothar Harbich geht nach 33 Jahren im Unternehmen und nach überaus erfolgreichen 14 Jahren an der Spitze in den Ruhestand und überreicht den Staffelstab an seinen Nachfolger Matthias Kohlstrung. Dieser ist seit Dezember 1991 an Bord und hat in den vergangenen Jahren bereits reichlich Erfahrung als Vertriebs- und Marketingdirektor gesammelt, so dass die Kontinuität, auf die wir so großen Wert legen, weiter gewahrt bleibt. – Ach ja: Gefeiert wird natürlich auch wieder. Die Belegschaft nimmt bei einer Überraschungsparty in Bad Homburg Abschied. Für das leibliche Wohl sorgt der Sterne- und frühere Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft Holger Stromberg, der über einige gemeinsame Händler-Events zu einem Freund unseres Unternehmens geworden ist.

    Historisches:



  36. 2015

    Domino

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    Die P-touch Familie bekommt erneut Nachwuchs. Mit dem Brother TP-M5000N lassen sich individualisierte hochwertige Klebe- und Geschenkbänder in einer Länge von 1 bis 66 Meter entwerfen, die zusätzlich mit Logos, Fotos und Text personalisiert werden können.

    Als Teil unserer Expansionsstrategie bei professionellen Drucklösungen wird Domino am 11. Juni ein eigenständiger Unternehmensbereich innerhalb von Brother Industries. Das 1978 gegründete Unternehmen hat sich weltweit einen ausgezeichneten Ruf für die Entwicklung und Herstellung von Codier-, Markier- und Drucktechnologien erarbeitet. Dazu zählen innovative Inkjet-, Laser-, Etikettendruckspender- und Thermotransferdruck-Technologien, die für den Aufdruck von variablen Daten, Authentifizierungsdaten, Barcodes und Rückverfolgbarkeitscodes auf Produkten und Verpackungen in vielen Industriezweigen, wie Lebensmittel, Getränke, Pharma und Industrieprodukte, zum Einsatz kommen.

    Domino beschäftigt weltweit 2.700 Mitarbeiter, verfügt über Fertigungsstandorte in China, Deutschland, Indien, Schweden, in der Schweiz, in Großbritannien und den USA und verkauft über ein globales Netzwerk von 25 Niederlassungen und mehr als 200 Händlern in mehr als 120 Länder.

    Historisches:

    • Die Flüchtlingskrise beschäftigt Europa.
    • Terroranschläge in Paris auf das Satireblatt Charlie Hebdo und an verschiedenen anderen Orten erschüttern die Welt.
    • Der VW-Abgasskandal wird öffentlich.


  37. 2016

    Prominenz zu Besuch

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    Während der CeBIT entführen wir unsere besten Fachhandelspartner zu einer Gala mit Preisverleihung in das Steigenberger Hotel in Braunschweig. Sternekoch Nelson Müller kocht und singt und Michael Mittermeier bringt das Publikum zum Toben. Ihm scheint es auch sehr zu gefallen, denn zu unser aller Freude überzieht er gewaltig.

    Im Rahmen ihrer traditionellen Messerundgangs schaut Kanzlerin Merkel auf dem Brother Messestand vorbei und lässt sich von Geschäftsführer Matthias Kohlstrung unsere Datenbrille AirScouter zeigen.

    Ehrung für Brother Österreich: Im Oktober erhalten wir in der Wirtschaftskammer Wien eine Urkunde für die 45 Jahre Mitgliedschaft.

    Historisches:

    • Das Jahr 2016 ist durch die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, geprägt. Es folgen Verhandlungen über den Brexit.
    • Donald Trump wird zum US-amerikanischen Präsident gewählt.
    • Bob Dylan erhält den Nobelpreis für Literatur.


  38. 2017

    Feiern, Spenden, Awards

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    Weil die Veranstaltung im Vorjahr ein solcher Erfolg war, legen wir zur CeBIT mit einer Neuauflage nach. Dieses Mal ist es das kongeniale Moderatorenduo Barbara Schöneberger und (Brother Vertriebschef) Matthias Schach, die dem Publikum einen unvergesslichen Abend bereiten. Als Matthias Barbara eröffnet, dass wir auf Gastgeschenke verzichtet haben und den aufgerundeten Betrag stattdessen an die von ihr unterstützte Organisation „terre des hommes“ spenden, damit 170 Kinder ein Jahr lang die Schule besuchen können, ist sie sichtlich berührt und postet dies sogar tags darauf auf ihrer Facebook-Seite.

    Zum zweiten Mal nach 2008 erhält die deutsch-österreichische Niederlassung den weltweiten, Brother internen „Marketing-Award“ für herausragende Leistungen in Marketing und Vertrieb. Zur Preisübergabe reist unser Chef, Terry Koike, persönlich aus Nagoya an und bringt hochrangige Gäste mit, darunter den Europapräsidenten. Nach der Zeremonie lädt Terry alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem üppigen Buffet ein.

    Typ-isch: Auf unserer Jahrestagung im November führen wir in Zusammenarbeit mit der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) eine firmeninterne Typisierungsaktion durch. Die Initiative dazu kommt aus den Reihen der Belegschaft, von der bereits 21 Spender registriert sind. Weitere 57 Mitarbeiter lassen sich bei der Aktion typisieren, so dass stolze 88 potentielle Lebensretter bei Brother bereitstehen. Die Kosten von rund 35 Euro pro Registrierung übernimmt natürlich die Geschäftsleitung und rundet den Betrag großzügig auf 5.000 Euro auf, damit die DKMS noch weitere Registrierungen finanzieren kann. Mit Oli Lamprecht haben wir sogar einen Kollegen in unseren Reihen, der fünf Jahre zuvor tatsächlich gespendet und ein Menschenleben gerettet hat.

    Historisches:



  39. 2018

    Der Erfolgskurs geht weiter!

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    Mit knapp 332 Millionen Euro Umsatz (HGB) erreichen wir zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März einen neuen Spitzenwert!

    Und noch einen Rekord gilt es zu knacken: Beim der weltweit in Brother Niederlassungen stattfindenden Benefizveranstaltung „Golden Ring Lauf“ wurden in 4 Jahren auf der lokalen Tartanbahn des Sportvereins 10.000,-, 12.500,-, 15.000,- und zuletzt 17.500,- Euro erlaufen (jeweils von der Geschäftsführung wieder großzügig gerundete Beträge). Im 5. Jahr wird das Ergebnis auf € 20.000,- gesteigert.

    Über den diesjährigen Lauf haben wir eine Film gedreht, um an Mias Beispiel zu zeigen, wofür wir uns konkret einsetzen mit unserem sozialen Engagement: Hier geht es zum Video.

    Historisches: